Burnout und Erschöpfung - Überforderung

Moderne Burnout Behandlung - Integrative Psychotherapie kann Erschöpfungssymptome schnell lindern

Was ist ein Burnout?

  • Ein Burnout ist ein Zustand emotionaler, physischer und geistiger Erschöpfung, der auf chronischen Stress am Arbeitsplatz zurückzuführen ist. Burnout („ausgebrannt sein“) wird im ICD10 als Erschöpfungssyndrom (Burnout-Syndrom) codiert.
  • Burnout ist - im Gegensatz zum temporären normalen Stress, den jeder Mensch kennt - ein lang anhaltender Zustand der emotionalen, mentalen und physiologischen Erschöpfung.1 Typische Symptome sind verminderte Leistungsfähigkeit, ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Interessensverlust und auch körperliche Symptome wie Verspannungen, Kopfschmerzen etc. 
  • Burnout Patienten leiden über 80% an ähnlichen Symptomen wie bei einer Depression. Die Symptome der Depression betreffen alle Lebensbereiche gleichermaßen und die Ursachen sind multifaktoriell. Beim Burnout ist die Ursache primär im beruflichen Bereich zu suchen.
  • Die gute Nachricht vorweg: Gerade die Integrative Psychotherapie kann Erschöpfungssymptome schnell lindern und eine moderne Burnout Behandlung Ihre Situation nachhaltig verbessern. 
  • Der Burnout verfügt über folgende drei Komponenten:

Komponenten eines Burnouts

Abbildung Komponenten eines Burnouts

Quellen: In Anlehnung an 1) Schonfeld und Bianchi 2016 2) ICD 11 (International Classification of Diseases 11); 3) Maslach, C. 1996

  • Es ist wichtig den Burnout rechtzeitig zu erkennen und ihn systematisch zu behandeln, um langfristige Folgen für die körperliche und geistige Gesundheit zu vermeiden.
  • Der Burnout hat ebenso wie die Depression viele Gesichter. Im Folgenden sehen Sie die wesentlichen Symptome, bei denen sich die meisten Klienten gut wiederfinden.

1. Warnsignale der Anfangszeit

a) Vermehrtes Engagement für Ziele
  • Hyperaktivität
  • freiwillig unbezahlte Mehrarbeit
  • Gefühl der Unentbehrlichkeit und nie Zeit zu haben
  • Verleugnung eigener Bedürfnisse
  • Verdrängung von Misserfolgen und Entscheidungen
  • Beschränkungen sozialer Kontakte auf Kunden und Kollegen
b) Erschöpfung
  • Chronische Müdigkeit
  • Energiemangel
  • Schlafstörungen
a) für Klienten, Patienten 
  • Desillusionierung; Verlust positiver Gefühle
  • Meidung von Kontakt; Distanz zu Klienten
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Schuldzuweisung für Probleme an Klienten

2. Reduziertes Engagement 

b) für die Arbeit und Andere allgemein
  • Negative Einstellung zur Arbeit; Widerwillen und Überdruss
  • Widerstand, täglich zur Arbeit zu gehen; Fehlzeiten
  • Verlagerung auf die Freizeit
  • Ständiges Auf-die-Uhr-Sehen etc.
  • Unfähigkeit zu geben; Kälte; Verlust der Empathie
  • Verständnislosigkeit; Zynismus
  • Schwierigkeiten, anderen zuzuhören

Was sind die Symptome eines Burnouts?

3. Emotionale Reaktionen, Schuldzuweisungen 

a) Depressionen, Schuldgefühle 
  • reduzierte Selbstachtung, Insuffizienzgefühle
  • Gedankenverlorenheit, Selbstmitleid, Humorlosigkeit, Bitterkeit
  • Unbestimmte Angst und Nervosität, Ruhelosigkeit
  • Abrupte Stimmungsschwankungen
  • Verringerte emotionale Belastbarkeit, Abstumpfung, Leere
  • Schwächegefühl, Neigung zum Weinen
  • Pessimismus, Apathie, Selbstmordgedanken
b) Aggression
  • Schuldzuweisung an andere oder “das System”
  • Vorwurfe an andere, Verleugnung der Eigenbeteiligung
  • Ungeduld, Intoleranz, Kompromissunfähigkeit, Misstrauen
  • Nörgeleien, Negativismus, Reizbarkeit, Ärger, Konflikte etc.

4. Abbau

a) der kognitiven Leistungsfähigkeit 
  • Konzentrations- und Gedächtnisschwache
  • Unfähigkeit zu komplexen Aufgaben
  • Ungenauigkeit, Desorganisation, Entscheidungsunfähigkeit
b) der Motivation und Kreativität
  • Verringerte Eigeninitiative und Produktivität
  • Dienst nach Vorschrift
  • Verringerte Fantasie
  • Verringerte Flexibilität

5. Verflachung

a) des emotionalen Lebens
  • Verflachung gefühlsmäßiger Reaktionen
  • Aufgabe von Hobbys
  • Gleichgültigkeit
b) des sozialen Lebens
  • Meidung informeller Kontakte
  • Meidung von Gesprächen über die eigene Arbeit
  • Eigenbrötelei
  • Mit-sich-selbst-beschäftigt-Sein
  • Einsamkeit
  • Aufgabe von Hobbys mit Kontakten
  • Desinteresse
  • Schwächung der Immunreaktion
  • Unfähigkeit zur Entspannung in der Freizeit
  • Schlafstörungen, Alpträume, Sexuelle Probleme
  • Herzklopfen, Engegefühl in der Brust, Atembeschwerden
  • Beschleunigter Puls, Erhöhter Blutdruck
  • Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen
  • Verdauungsstörungen, Übelkeit
  • Magen-, Darmgeschwüre
  • Veränderung des Gewichts und der Essgewohnheiten
  • Mehr Alkohol, Kaffee, Tabak, andere Drogen etc.

6. Psychosomatische Reaktionen 

7. Verzweiflung 

  • Hoffnungslosigkeit
  • Negative Einstellung zum Leben, Sinnlosigkeit
  • Existenzielle Verzweiflung, Selbstmordabsichten

Burnout-Modell: Wie entsteht eigentlich Burnout?  

Abbildung Burnout-Modell
  • Das langfristige Zusammenspiel von negativem Stress am Arbeitsplatz, negativen Arbeitsplatzmerkmalen und nicht ausreichender Bewältigungsmechanismen führt zu einer Überlastung und letztendlich zu Burnout.
  • Werden diese Rahmenbedingungen nicht verändert und keine Bewältigungsmechanismen erlernt wird der Burnout dauerhaft aufrechterhalten.

Empathische Burnout Behandlung mit Integrativer Psychotherapie- Behandlungsbausteine 

  • Die psychotherapeutische Burnout Behandlung des verfügt über vier Behandlungsbausteine, die Sie der folgenden Übersicht entnehmen können.
  • Im Rahmen der Therapie bzw. des Coachings wird jeder Baustein individuell mit Ihnen analysiert und eine Lösungsstrategie und deren Umsetzung mit Ihnen erarbeitet.
Abbildung Burnout Therapie

Exemplarisch wird Behandlungsbaustein 3 näher erläutert.

  • In der Verhaltenstherapie und der ACT wird davon ausgegangen, dass langfristig dysfunktionale Problemlösungsstrategien (übermäßige Leistungsbereitschaft, sozialer Rückzug, Konfliktvermeidung, zu allem „Ja-sagen“) von betroffenen Menschen nur einen kurzfristigen positiven Effekt haben, aber mittel- und langfristig die Situation nur verschlechtern und zu einem Teufelskreis führen und der Zustand des Burnouts chronisch wird.
  • Wichtig ist nun, dass eine systematische Analyse der Arbeitsbedingungen, eine Anamnese des Stresses und der individuellen Bewältigungsmechanismen erfolgt.

Ausgezeichnete Burnout Behandlung - Vorgehen und empathische Hilfe

  • Am Beginn steht im Rahmen meiner Behandlung immer der Aufbau einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung.
  • Es erfolgt eine sogenannte Psychoedukation, d.h. ich erkläre Ihnen wie Burnout entsteht, wie die Anamnese und die Behandlung abläuft.  
  • Anschließend werden die interne und externe Stressoren sowie Ihre günstigen und ungünstigen Bewältigungsformen hinsichtlich der vier Komponenten: Emotionen, körperliches Erleben, Kognitionen und Verhalten erhoben und gemeinsam analysiert.
  • Auf Basis dieser ergeben sich Strategien zur Verhaltensänderung und Verbesserung des Umgangs z.B. mit automatischen Gedanken, um so die Stressbewältigungskompetenzen zu erhöhen.
  • Darüber hinaus werden hilfreiche Bewältigungsstrategien von Ihnen erlernt. Beispiele dafür wären: Änderung von stressverstärkenden Gedanken, Ermittlung der Gründe für überhöhte Leistungsansprüche und Distanzierung von diesen, Verbesserung der Kompetenzen besser mit Stress umzugehen, Verminderung des Grübelns, Nutzung vorhandener Ressourcen, Erlernen von Entspannungstechniken, Optimierung der Schlafhygiene, Förderung von sozialen Kompetenzen, Reduktion des Vermeidungsverhaltens, Definition der eigenen Werte und des Verhaltens, welches Sie zu diesem hinführt etc.
  • Ich arbeite mit Ihnen z.B. an Ihren dysfunktionalen Grundannahmen/ Glaubenssätzen, die vielleicht wie folgt lauten: „ich muss perfekt sein“, „ich muss immer leisten“, „die Bedürfnisse der Anderen sind wichtiger als meine“ etc.
  • Zudem lernen Sie Ihren Standpunkt zu vertreten und auch „nein“ zu sagen.
  • Im Rahmen der Rückfallprophylaxe werden Sie geschult die Anzeichen einer erneuten Überlastung zu erkennen. Dabei helfen Ihnen die erlernten Achtsamkeits- und Sensibilisierungsübungen. Zu Letzt entwickeln wir einen Notfallplan, damit Sie für die Zukunft gerüstet sind. 

Interessiert? Noch Fragen? 
Nehmen Sie gerne noch heute Kontakt auf.

3P - Praxis für Psychotherapie und Personal Coaching
Dr. Thomas Graf
Heilpraktiker für Psychotherapie, Diplom Kaufmann Universität, Philosophiae Doctor (PhD)

Telefon:   0176-87795142
E-Mail:    thomas.graf@dr-graf-psychotherpie-coaching.de 
Kontakt:  Kontaktformular 

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